CVC-Events

CVC-Symposium „Innovativ Fahrt aufnehmen“

Im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge 2010 veranstaltet der CVC am 23. September ein Symposium zu dem Thema „Innovativ Fahrt aufnehmen“.
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CVC-Gemeinschaftsstand auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge

Vom 23. bis zum 30. September 2010 präsentiert sich der CVC gemeinsam mit Partnern aus dem Mittelstand mit einem Gemeinschaftsstand auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge in Halle 13, C43
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Branchen-Events

IVW-Kolloquium 2010

16. - 17. November 2010
Technische Universität Kaiserslautern
Jubiläumskolloquium 20 Jahre IVW

20 Jahre Forschung an Verbundwerkstoffen von den wissenschaftlichen Grundlagen bis zum Bauteil

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Downloads

Lieferantenbasisevolution

Als Download erhältlich: Lieferantenbasisevolution aus der Beschaffung aktuell 11/2009
Lieferantenbasisevolution

Projektgruppen des CVC

Stand 2010

Im Rahmen des Partnervertrages wird die Teilnahme an Projektgruppen zu den Themen Werkstoffe, Produktionsprozess, Supply Chain Management sowie Ausfallsicherheit / Robustheit und der neuen Projektgruppe E-Mobility – Alternative Antriebskonzepte angeboten. Im Arbeitsfeld Technologie wird derzeit der Schwerpunkt auf „Emission Control Systems“ gesetzt, eine Arbeitsgruppe ist im Aufbau. Die Projektgruppen setzen sich zusammen aus Vertretern von OEMs, Zulieferern und Wissenschaftlern. Die Arbeitsgruppen zielen darauf ab, einen signifikanten Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der CVC-Partner zu liefern, die Zuverlässigkeit des Nutzfahrzeugs zu erhöhen und größere Fördervorhaben in einem Konsortium aus Partnerunternehmen und Wissenschaft oder förderfähige Netzwerkprojekte zwischen Unternehmen (KMUs) vorzubereiten.

Ausschließlich Partner des Commercial Vehicle Clusters können an den Projektgruppen teilnehmen und haben Zugang zu den Ergebnissen.

Die Projektgruppen haben folgende Vorhaben formuliert:

Ausfallsicherheit / Robustheit

Die Projektgruppe arbeitet zur Zeit am Vergleich von Zuverlässigkeitskennzahlen. Im Rahmen eines Projektes, das vom Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern betreut wird, soll ein Überblick über die Anwendbarkeit und Sinnhaftigkeit verschiedener Kennzahlen zur Beschreibung der Zuverlässigkeit und des Ausfallverhaltens verschiedener Systemtypen erarbeitet werden. Der Masterplan für die Umsetzung des Projektes steht. Ziel der weiteren Arbeit ist es, für jede Fehlerart eine Lebensdauerverteilung zu erstellen (Wahrscheinlichkeitsnetze). Dafür sind Informationen zu Fehlerart, Zeitpunkt des Fehlereintritts, Annahmen zur Normalnutzung, Angaben zu Teilen in Gebrauch/im Feld etc. notwendig. Auf Basis dieser Informationen (1.000 Fahrzeuge) soll eine große Anzahl an Simulationen gefahren werden, deren Ergebnis eine 95% einhüllende Prognose ist. Eingearbeitet werden dabei u.a. die Einflüsse von Reparaturen, die Darstellung von Fehlerverteilungen, Einbeziehung von Testergebnissen in die Modellierung etc.

Ein zweites Thema, an dem in der Projektgruppe gearbeitet wird, ist praktikable Umsetzung der Normen zur funktionsübergreifenden Ausfallsicherheit (ISO 25119; ISO 26262). Allen Clusterpartnern soll eine praxisorientierte Schulung in Kernthemen der funktionalen Sicherheit nach ISO 25119 bzw. ISO 26262 offen stehen. Die beiden Normen werden in einem ersten Schritt gegenüber gestellt, um inhaltliche und methodische Übereinstimmungen und Überschneidungen zu identifizieren. Weiterhin wird an der Thematik gearbeitet, wie die von den Normen geforderte Durchgängigkeit des Sicherheitsnachweises von Hersteller zu Zulieferer und umgekehrt sichergestellt werden kann. Hierbei gibt es in der ISO 26262 Ansätze, welche jedoch nur das „Was“ und nicht das „Wie“ beschreiben. Um diese Zusammenarbeit zwischen OEM und Supplier im Safety-Engineering-Prozess aufzuzeigen und dies für möglichst viele Beteiligte im CVC interessant zu gestalten, werden der Prozess und die Aktivitäten des Safety-Engineerings in einem vom CVC beauftragten Projekt an einem überschaubaren Fallbeispiel aufgezeigt. Daraus erhofft sich die Gruppe Erkenntnisse im Hinblick auf die Ausgestaltung eines Audits und der Auswirkungen der Normanwendung auf die Entwicklungszeiten.

Produktionsprozess

Die Projektgruppe arbeitet am Thema „robuste Prozesse im globalen Umfeld“. Gemeinsam wurden bereits eine Vielzahl von Kennzahlen erarbeitet, an denen robuste Prozesse werksübergreifend gemessen werden können. Die Gruppe geht davon aus, dass ein robuster Prozess sich generell in Qualität, Kostenbegrenzung und Termintreue wiederspiegelt. Darüber hinaus gehende relevante Parameter werden betrachtet, können aber von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein. Über die Formelfindung des robusten Prozesses wurde bereits diskutiert. Strategische Ziele und Messgrößen sind in der Regel in der Balance Score Card enthalten. Key Performance Indicators müssen aber für Wertströme umgewandelt werden, Wertstromindikatoren selbst sind spezifisch, da sie von Produkt und Kunden abhängen. Die Gruppe wird in einem nächsten Schritt zwei exemplarische Prozesse definieren und anhand fiktiven Datenmaterials Systemindikatoren für robuste Prozesse herausfiltern. Gemeinsam wird dann ein Auswahlprozess für Kennzahlen für robuste Prozesse durchgeführt, wobei auf Unterschiede in den Montageprozessen Rücksicht genommen werden soll. Ziel ist die Erstellung eines Katalogs von Kennzahlen, anhand dessen Unternehmen mit Montageprozessen künftig in der Lage sein sollen, die Robustheit ihrer Prozesse zu überprüfen.

Supply Chain Management

Die Projektgruppe arbeitet am Thema „Lean Logistics“ und möchte sich im ersten Halbjahr mit den Unterthemen

  • gemeinsames Verständnis über Verschwendung
  • Wertstromanalyse
  • Clusterung von Teilen

beschäftigen.

Schwerpunkte der Betrachtung werden dabei krisenbedingt gestiegene Flexibilitätsanforderungen sein, die sich aus den starken Marktschwankungen sowohl für die OEM als auch für die Lieferanten ergeben. Die Lieferanforderungen in der Supply Chain werden zukünftig in kürzeren Zeitspannen nach oben und unten ausschlagen. Dies erfordert das Erarbeiten von Konzepten im Umgang mit Schwankungen.

Die Projektgruppe wird daran arbeiten, Einflussgrößen für die Flexibilität zu definieren, wie z.B Sicherheitsbestand, Vorhaltung von Werkzeugen, Materialverfügbarkeit und Produktionskapazität der Anlagen, und diese dann auch wirtschaftlich bewerten. Die unterschiedlichen Sichtweisen von OEM und Lieferant sollen dabei berücksichtigt werden. Ziel ist, eine im CVC praktikable Vorgehensweise bez. der Flexibilisierung der Supply Chain zu finden, die sowohl von den OEM als auch von den Lieferanten unterschiedlichster Ebenen mitgetragen werden kann.

Werkstoffe

Die Projektgruppe arbeitet an einer Vielzahl von Themen, die zum Einen Leichtbau, zum Anderen die Effizienzsteigerung in Produkt und Prozess zum Ziel haben. Die Themenauswahl erfolgt in enger Abstimmung mit den in der Gruppe vertretenen Herstellern von schweren Trucks, Landmaschinen und Bussen. Gearbeitet wird derzeit konkret an den Themen

  • Strukturelle Bauteile (Mulitmaterial)
  • Fahrersitz
  • Human Machine Interface
  • Rahmenbau
  • Wabentechnologie für Class A-Oberflächen

Die Arbeit an diesen Themen ist darauf ausgerichtet, Business-to-Business-Projekte auf den Weg zu bringen und konkrete Förderprojekte zu akquirieren.

Neue Projektgruppe!
E-Mobility – Alternative Antriebskonzepte

Unter dem Lead unseres neuen CVC-Partners, der P3 Ingenieurgesellschaft mbH, startet im 2. Quartal 2010 eine CVC-Arbeitsgruppe, die sich mit Machbarkeiten, Chancen, Risiken und Geschäftsmodellen alternativer Antriebe für schwere Lastkraftwagen und Landmaschinen sowie Vans und sonstigen Nutzfahrzeugen beschäftigen wird. Dabei stehen folgende Themen auf der Agenda, die von unseren Partnern bei der Kick-off-Veranstaltung, die für Mai geplant ist, zu priorisieren sind:

  • Forschungs- und Entwicklungsthemen: Definition von Fahrzeugkonzepten, Design-to-Cost und Erprobungsplanung/-spezifikation
  • Produktion: Prozessgestaltung und -optimierung, Hochvoltsicherheit, Vorbereitung der Serienreife
  • Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben: Produktpositionierung, Pricing, Infrastruktur für E-Mobility, Vertriebskonzepte
  • Aftersales: Serviceanforderungen im Hinblick auf Hochvoltsicherheit, Servicenetz, Schulungen im Werkstattbereich etc.